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Campo Imperatore

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Heute endlich das Highlight der Tour und das bei Kaiserwetter. Oben auf dem Plateau wurde schon kräftig Holzkohle abgeschürt, damit die Mittagsgäste sich in der Marcelleria ihr Fleisch zum Grillen kaufen und dann Picknicken können.  Der Herr hier auf dem Bild hat schon Mal vorgekostet. Ganz oben gibt's als Itüpfelchen noch freilebende Pferde. Eine tolle Lichtstimmung. Danach  ging es  in  Abruzzen durch sehr viele, vom letzten Erdbeben fast vollständig zerstörte Dörfer in denen man gerade Steine, Metall und Plastik auseinander sortiert.. Ein schlimmer Anblick. Die Bewohner leben in Behelfsbauten außerhalb der Orte. Ein Haus nach dem Anderen werden sie abgerissen. Viele halten nur noch mit einem Stahlkorsett zusammen.  Wir haben auf unserer Tour viele ärmliche Dörfer gesehen und die übelsten Straßen erlebt, aber das hier war das Bedrückendste. Die Fleischtröge der EU stehen seit 2004 in Osteuropa, man spürt hier die Stimmung. An einem eingefallen...

Civitavecchia

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Auf der Fähre waren wir fast alleine. Ein paar Lkw-Fahrer, vielleicht 30 Pkw und auffällig, auch scheinbar ein paar Syrer auf dem Weg gen Europa. Die Kantine war geisterhaft leer. Wir gingen ans Oberdeck mit unserem Cannonau und super Panini, die wir uns in einer Feinkostmetzgerei besorgt hatten. Die Altstadt von Cagliari ist sehr sehenswert. 20m hinter der Flaniermeile auf der Via Roma gab es nur noch arabische Läden, und die haben bekanntlich kein Brot :-) , weswegen wir ganz schön rumirrten um 'was für die Überfahrt zu finden.

Artgerechte Verwendung

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Heute letzte Rund bis in die Hauptstadt Sardiniens. Wir fahren auf Empfehlung unserer Hausvermieter noch einen Bogen durch eine tolle Schlucht auf der SS125 und irgendwann ist der Teer zu Ende. Von Burcai ging es nach Sinnai. Auf die Frage ob es da weiter geht antwortete Hotte: lt. Navi ja. OK, das Navi hat uns in den Alpen aber auch schön auf einen Klettersteig geroutet. Egal, es kam ein Jeep runter also ging es weiter. Auf einer ziemlich heftigen Wackersteinroute kamen wir trotz nur 17 Grad ganz schön ins Schwitzen. Die Auswaschungen im Weg waren teilweise 40-50cm tief. Nach einer Stunde waren wir wieder am Teer. Alles hat gehalten. Keiner ist gestürzt und die vollbeladenen Maschinen haben Mal bewiesen was sie können. Ziemlich verdreckt und durchgeschwitzt sind wir in Cagliari angekommen. Eine tolle Stadt zum Flanieren.

Gennargentu Nationalpark

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Heute wieder Sitzfleischtraining. Sind den ganzen Tag in luftiger Höhe durch die Hochebenen des Nationalparkes unterwegs. Leider auch viele Einzeller die in der Außenkurve trotz 30 und Fahrbahnverengung auf eine Spur überholen. Machen einen Abstecher 5km nach Naila, nicht in Oberfranken. Im offenen Grillhaus wird gerade ein Spanferkel angegrillt. Da die Straße zurück Recht eng ist fahren wir weiter bevor die Meute kommt. Als das Schild Tortoli 80km auf unser Ende hinwies waren wir eigentlich schon ziemlich gesättigt. 300km nur Kurven.

Arbatax

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Wir fahren einige aufgegebene Straßen, immer wieder an Sperrschildern vorbei, die übersprüht sind. Da diese scheinbar niemand interessieren geht auch unsere Fahrt ewig weiter. Scheinbar hat ein heftiges Unwetter die Nebenstraßen stark in Mitleidenschaft gezogen. Immer wieder kommen wir in den Kurven in Sand und Schlamm den der Regen auf die Straße gespült hat. Von Fonni fuhren wir 25km auf der alten Route um dann wieder die offizielle Straße zu nutzen.  Unser Zufahrt zum B&B hatte wohl auch einiges abbekommen und es wurde nochmals anspruchsvoll überhaupt zur Unterkunft zu kommen. Wir haben zwar B&B aber das Haus incl Terrasse im Prinzip für uns alleine. Von dort hat man einen tollen Blick in die Berge, die morgen dran sind.

Nuoro

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Nach 180km Schräglage kehren wir in Nuore in einer kleinen Bar (Café Novetrequarti) ein und bekommen ein tolles sardisches Gericht: Fergola Fruti di Mare. Eine Nudelsorte wie kleine Pellets. Ein top Gericht voller Überraschungen im Teller.

B&B La Finestra Vista Corsica

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Unsere Wirtin empfing uns gestern Abend recht herzlich und bot uns erst Mal ein Bier zum Plausch an. Wir wollten aber noch zum Essen gehen und da hatte sie uns in ihre Lieblingskneipe geschickt. Zum Frühstück bot sie alles auf was der Kühlschrank hergab. Der Tisch war voll bis zum Platzen und jeder der Gäste dürfte sich vorstellen. Mit fünf Sprachen saßen wir nun da , zwei französischsprachige Schweizer, ein Italiener der mit einer Brasilianerin (portugiesisch) verheiratet ist und wir Dedescos natürlich. Was auf italienisch nicht funktionierte wurde dann in Englisch fortgesetzt. Die Brasilianerin sah aus wie aus dem Film Pokahontas und wir hatten uns schon gefragt wie eine Italienerin so braun sein kann. So kann man sich täuschen, auf Brasilien wären wir nicht gekommen. Was man auf dem Bild nicht sieht ist der tolle Meerblick aus dem Fenster. Kein Wunder daß dieses B&B " la Casa du Anna Lina" so top bewertet ist (45€ incl Frühstück). Zum Schluss hat sie uns noch ...