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Es werden Posts vom Oktober, 2018 angezeigt.

Campo Imperatore

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Heute endlich das Highlight der Tour und das bei Kaiserwetter. Oben auf dem Plateau wurde schon kräftig Holzkohle abgeschürt, damit die Mittagsgäste sich in der Marcelleria ihr Fleisch zum Grillen kaufen und dann Picknicken können.  Der Herr hier auf dem Bild hat schon Mal vorgekostet. Ganz oben gibt's als Itüpfelchen noch freilebende Pferde. Eine tolle Lichtstimmung. Danach  ging es  in  Abruzzen durch sehr viele, vom letzten Erdbeben fast vollständig zerstörte Dörfer in denen man gerade Steine, Metall und Plastik auseinander sortiert.. Ein schlimmer Anblick. Die Bewohner leben in Behelfsbauten außerhalb der Orte. Ein Haus nach dem Anderen werden sie abgerissen. Viele halten nur noch mit einem Stahlkorsett zusammen.  Wir haben auf unserer Tour viele ärmliche Dörfer gesehen und die übelsten Straßen erlebt, aber das hier war das Bedrückendste. Die Fleischtröge der EU stehen seit 2004 in Osteuropa, man spürt hier die Stimmung. An einem eingefallen...

Civitavecchia

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Auf der Fähre waren wir fast alleine. Ein paar Lkw-Fahrer, vielleicht 30 Pkw und auffällig, auch scheinbar ein paar Syrer auf dem Weg gen Europa. Die Kantine war geisterhaft leer. Wir gingen ans Oberdeck mit unserem Cannonau und super Panini, die wir uns in einer Feinkostmetzgerei besorgt hatten. Die Altstadt von Cagliari ist sehr sehenswert. 20m hinter der Flaniermeile auf der Via Roma gab es nur noch arabische Läden, und die haben bekanntlich kein Brot :-) , weswegen wir ganz schön rumirrten um 'was für die Überfahrt zu finden.

Artgerechte Verwendung

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Heute letzte Rund bis in die Hauptstadt Sardiniens. Wir fahren auf Empfehlung unserer Hausvermieter noch einen Bogen durch eine tolle Schlucht auf der SS125 und irgendwann ist der Teer zu Ende. Von Burcai ging es nach Sinnai. Auf die Frage ob es da weiter geht antwortete Hotte: lt. Navi ja. OK, das Navi hat uns in den Alpen aber auch schön auf einen Klettersteig geroutet. Egal, es kam ein Jeep runter also ging es weiter. Auf einer ziemlich heftigen Wackersteinroute kamen wir trotz nur 17 Grad ganz schön ins Schwitzen. Die Auswaschungen im Weg waren teilweise 40-50cm tief. Nach einer Stunde waren wir wieder am Teer. Alles hat gehalten. Keiner ist gestürzt und die vollbeladenen Maschinen haben Mal bewiesen was sie können. Ziemlich verdreckt und durchgeschwitzt sind wir in Cagliari angekommen. Eine tolle Stadt zum Flanieren.

Gennargentu Nationalpark

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Heute wieder Sitzfleischtraining. Sind den ganzen Tag in luftiger Höhe durch die Hochebenen des Nationalparkes unterwegs. Leider auch viele Einzeller die in der Außenkurve trotz 30 und Fahrbahnverengung auf eine Spur überholen. Machen einen Abstecher 5km nach Naila, nicht in Oberfranken. Im offenen Grillhaus wird gerade ein Spanferkel angegrillt. Da die Straße zurück Recht eng ist fahren wir weiter bevor die Meute kommt. Als das Schild Tortoli 80km auf unser Ende hinwies waren wir eigentlich schon ziemlich gesättigt. 300km nur Kurven.

Arbatax

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Wir fahren einige aufgegebene Straßen, immer wieder an Sperrschildern vorbei, die übersprüht sind. Da diese scheinbar niemand interessieren geht auch unsere Fahrt ewig weiter. Scheinbar hat ein heftiges Unwetter die Nebenstraßen stark in Mitleidenschaft gezogen. Immer wieder kommen wir in den Kurven in Sand und Schlamm den der Regen auf die Straße gespült hat. Von Fonni fuhren wir 25km auf der alten Route um dann wieder die offizielle Straße zu nutzen.  Unser Zufahrt zum B&B hatte wohl auch einiges abbekommen und es wurde nochmals anspruchsvoll überhaupt zur Unterkunft zu kommen. Wir haben zwar B&B aber das Haus incl Terrasse im Prinzip für uns alleine. Von dort hat man einen tollen Blick in die Berge, die morgen dran sind.

Nuoro

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Nach 180km Schräglage kehren wir in Nuore in einer kleinen Bar (Café Novetrequarti) ein und bekommen ein tolles sardisches Gericht: Fergola Fruti di Mare. Eine Nudelsorte wie kleine Pellets. Ein top Gericht voller Überraschungen im Teller.

B&B La Finestra Vista Corsica

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Unsere Wirtin empfing uns gestern Abend recht herzlich und bot uns erst Mal ein Bier zum Plausch an. Wir wollten aber noch zum Essen gehen und da hatte sie uns in ihre Lieblingskneipe geschickt. Zum Frühstück bot sie alles auf was der Kühlschrank hergab. Der Tisch war voll bis zum Platzen und jeder der Gäste dürfte sich vorstellen. Mit fünf Sprachen saßen wir nun da , zwei französischsprachige Schweizer, ein Italiener der mit einer Brasilianerin (portugiesisch) verheiratet ist und wir Dedescos natürlich. Was auf italienisch nicht funktionierte wurde dann in Englisch fortgesetzt. Die Brasilianerin sah aus wie aus dem Film Pokahontas und wir hatten uns schon gefragt wie eine Italienerin so braun sein kann. So kann man sich täuschen, auf Brasilien wären wir nicht gekommen. Was man auf dem Bild nicht sieht ist der tolle Meerblick aus dem Fenster. Kein Wunder daß dieses B&B " la Casa du Anna Lina" so top bewertet ist (45€ incl Frühstück). Zum Schluss hat sie uns noch ...

Santa Teresa

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Wir betreten die Schalterhalle um 16:00 Uhr. Eigentlich sollte nun für die Anfahrt um 18:30Uhr geöffnet sein. Eine resolute Dame kommt fünf Minuten später und macht erst Mal mit wilden Gesten einen jungen Mann rund der sich ihrer Meinung nach vorgedrängt hatte. Er muss mehrere Reihen hinter. Dort streitet eine Schweizerin mit einer Deutschen um den Platz in der Schlange. Als die resolute Dame alles überschreit, dass heute keine Fährplätze mehr frei sind gehen die Deutschen wieder. Es dauert noch 45Minuten bis wir endlich dran sind. Mit jedem Fahrgast wird diskutiert. Pünktlich zum Check-in sind wir fertig. Jetzt noch schnell zurück in den Ort die Maschinen holen. Das Wetter reißt auf. Die Fähre für Autos ist bis Sonntag ausgebucht. Am Wochenende fährt sie nur 07:00 und 18:30. Im Hafen liegt ein schönes Schiff. Wir sind froh noch auf die Fähre zu können, denn in Santa Teresa haben wir ein Zimmer gebucht. Vor uns steht ein Frankfurter mit einer 1200er Mietmaschine. Er ist auch zw...

Bonifacio

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Noch Mal schöne Runde auf kleinsten Wegen nach Süden. Bis 13:30 bei schönem Wetter, doch dann folgte der übliche Vollwaschgang und wir hatten noch 60km bis Bonifacio. Ich erinnerte mich an Hottes Worte: "das letzte Stück ist wieder die Strecke wie raufwärts, aber in die andere Richtung erkennt man das eh nicht wieder." Stimmt, man erkannte gar nichts, denn bei strömendem Regen, dichtem Nebel und beschlagenen  Visier konnte ich wirklich nichts mehr erkennen. Gut das meine Jacke dicht hielt, meine Hose nämlich nicht. Nach kurzer Zeit lief mir das Wasser von den Knien in die Stiefel.....und an den Händen bekommt man Schwimmhäute. Siehe Bild. Egal , kurz vor Bonifacio wurde es wieder hell und so ist nach einem Unterhosen- und T-Shirt-Wechsel nun um 18:30 ein Inselwechsel fällig.

Donnerwetter

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Fahren nach der Wetterapp, Island lässt grüßen. Dort hatte es sich auch bewährt ohne konkrete Streckenplanung unterwegs zu sein, sondern je nach Wetterlage die Inselseite zu wechseln. Heute ist noch top Wetter in Korsika. Morgen dreht das Ganze und Sardinien ist wieder auf den Sonnenseite. Wir wechseln heute Abend die Insel und haben dann lt. Vorhersage zwei top Tage in Sardinien. Hier ein Bild der Vorhersage für morgen:

Ajaccio bzw. Porticcio

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180km Endloskurve, dann waren wir  auf der Hauptstraße zwischen Corte u. Ajaccio auf der man wieder die Mitte des Reifens benutzen konnte. Zeitweise dachte ich wir fahren Kreise statt Kurven.  Leider regnete es auf knapp 1200m und es waren nur 11Grad, so dass wir sofort nach Westen abbogen um kurze Zeit später wieder bei 27Grad am Strand zu sitzen. Alles richtig gemacht heute. Bei top Abendstimmung lassen wir den Tag ausklingen.

Straße und Strand

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Tagsüber etwas biken und abends schon wieder sinnlos am Strand sitzen. Aber irgendwo muss man ja essen 😁

Korsika

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Sind jetzt doch mal kurz in Korsika 😁. 41 Euro pP incl. Moped kann man nix sagen. Flasche Wein, Käse Schinken und Baguette. Da lässt es sich am Camping Platz aushalten. Und mit T-Shirt bis 22 Uhr draußen sitzen.

Palau

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Nicht in  der Südsee, aber auch schön. Genießen die Sonne im Café und werden wohl um 15:00 nach Korsika übersetzen.

Olbia

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Heute schönes Einschwingen auf kleinen Sträßchen von Bosa nach Olbia. Zeitweise bekam man fast einen Drehwurm weil man nur noch von einer Kurve in die nächste fiel. Als zusätzliches Zuckerl sind die Straßen praktisch autofrei. Das Wetter war gewittrig doch wir hatten bis Olbia Glück. Doch exakt wie vorhergesagt um 15:00 Uhr kamen wir in einen Wolkenbruch. Warteten in einer Tanke mit Cappuccino auf das Ende. Ein paar Benzingespräche mit einem GS-Fahrer, dann riss es auf. In Olbia fanden wir ein B&B für 45€, hatten das ganze Haus für uns alleine. Da in Sardinien die nächsten zwei Tage stärker Regen angesagt ist werden wir morgen wohl nach Korsika übersetzen.

Im Westen nix neues

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Und da will die EU den Plastikmüll abschaffen. Zum Salat bekommt man Essig und Öl in Tüten pro Konsumeinheit. Dann noch schön nach Bossa runtergefahren Cappuccino und Eis gegessen. Übernachtung im Pinienwald Zeltplatz am Meer.

Nordwestrunde

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Nach der Ankunft erst mal Cappuccino und tanken. Dann Stintino und jetzt Mittag in Alghere .