Campo Imperatore
Heute endlich das Highlight der Tour und das bei Kaiserwetter.
Oben auf dem Plateau wurde schon kräftig Holzkohle abgeschürt, damit die Mittagsgäste sich in der Marcelleria ihr Fleisch zum Grillen kaufen und dann Picknicken können.
Der Herr hier auf dem Bild hat schon Mal vorgekostet.
Ganz oben gibt's als Itüpfelchen noch freilebende Pferde. Eine tolle Lichtstimmung.
Danach ging es in Abruzzen durch sehr viele, vom letzten Erdbeben fast vollständig zerstörte Dörfer in denen man gerade Steine, Metall und Plastik auseinander sortiert.. Ein schlimmer Anblick. Die Bewohner leben in Behelfsbauten außerhalb der Orte. Ein Haus nach dem Anderen werden sie abgerissen. Viele halten nur noch mit einem Stahlkorsett zusammen.
Wir haben auf unserer Tour viele ärmliche Dörfer gesehen und die übelsten Straßen erlebt, aber das hier war das Bedrückendste. Die Fleischtröge der EU stehen seit 2004 in Osteuropa, man spürt hier die Stimmung. An einem eingefallenen Haus steht: bitte aus Rücksicht auf die Opfer hier keine Selfies machen.
Wir haben auf unserer Tour viele ärmliche Dörfer gesehen und die übelsten Straßen erlebt, aber das hier war das Bedrückendste. Die Fleischtröge der EU stehen seit 2004 in Osteuropa, man spürt hier die Stimmung. An einem eingefallenen Haus steht: bitte aus Rücksicht auf die Opfer hier keine Selfies machen.
Hier wird die Kirche abgerissen.
Auffahrt zum Campo Imperatore.
Als Hiobsbotschaft erfahren wir heute dass die Toskana, Ligurien und das Piemont morgen schwere Unwetter erwarten. In Sardinien gab es gestern schwere Überschwemmungen und eine Brücke stürzte ein. Wir werden wohl über die Adria heimfahren.
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